• Prisca Santschi

FEIERT!

Aktualisiert: 21. Feb.

Aber was ist danach...


Corona hat Spuren hinterlassen! NEIN, bei mir waren es zwar viele Spuren, aber dafür war nicht das oder der Virus verantwortlich, bei mir war es der angebliche Schutz der Hochrisikopatienten.


Angefangen mit der Verpflichtung, dass alle Risikopatienten sich ein Anti-Virus-Medikament Spritzen lassen müssen, welches weder irgendwelchen Tests unterzogen war noch ob wir es überleben würden.


Ich meine, wie kann man von Schutz sprechen, wenn wir am Ende den Labor Ratten Gesellschaft leisten? Wir nicht wissen, worauf wir uns einlassen – aber der Befehl kommt ja von ganz „oben“ (Sarkasmus einschalten, bitte).


Als Hochrisikopatient gehörte ich in das Schema „Abschaffen, was nicht von allein stirbt“, so wurde mir als erstes der Zugang zu meinem wichtigen Medikament, welches ich seit fast 20 Jahren alle 10 Tage gespritzt bekomme verwehrt, um mich in die Lage des Fleisches im Sandwich zu bringen.


Ich musste mich also dem ganzen Stellen und Corona als meinen Feind betrachten. Die Gesetzlichen Vorschriften haben mich in die Knie gezwungen.


Die erste Spritze Der verdeckte Schrei war alles andere als ein Spaziergang! Die Umarmung der Gürtelrose hat mich in die Knie gezwungen, aber nein, diese kam ganz sicher nicht von der Chemie, welche man mir "inDOKtriniert" hat. Warum auch, ich war davor ja schon krank - also so irgendwie! Mein Leidensweg hat soeben begonnen. Die Gürtelrose, eine weitere Anti-Corona Spritze, die schwere Lungenentzündung „Wenn der Himmel dich wieder ausspuckt“ und dann zum Schluss kam Corona!


Mein Corona kam im Kleid eines kleinen Mannes, mit Süssen, rosagefärbten Bäckchen! Wie kann ein Baby mich mit Corona anstecken, welches doch noch gar nicht in die Wirtschaftlichen Fänge eingreifen kann. Wie kann also ein Baby mich mit Corona anstecken, wenn es doch gar nicht möglich ist – laut Aussagen der Regierung – wie kann mich ein 6 Monate junges Wesen in Gefahr bringen, wenn die Alten da oben behaupten, dass es nicht geht?! Wie auch immer, Corona war nun da, in mir.


Meine Reise durch Corona geht also in die 3te Runde. Nachdem ich mich selbst um das Resultat des PCR Testes kümmern musste, weil die Rückmeldung des Labors gerade an diesem Tag (72 Stunden nach dem Test) nicht funktionierte, stand ich vor dem Haupteingang des Inselspitales in Bern. Das Aufgebot der Ärzte als Hochrisikopatient hat funktioniert, noch bevor ich selbst wusste, dass ich wirklich positiv bin, haben die mich nach 48 Stunden angerufen, mich aufgeboten bei ihnen im Labor vorbeizukommen, damit sie weitere Schritte einleiten könnten.


Ich hatte Angst, die Medien, die Regierung, meine Geschichte bis dahin, alles hat dazu beigetragen eine Angst zu entwickeln.

Ganz alleine dazustehen, nicht zu wissen, ob du nun ein weiteres Mal sterben musst, was wenn ich nun doch ausgeschaltet werde, was wenn das System mich nun in die Knie zwingt. All das und vieles weitere hat in meinem Kopf ein Karussell entstehen lassen, kein schönes, irgendwie so ein beknacktes. Kreisende Köpfe, klatschende Füsse, Hände, die nach mir griffen und Arme, die so lang waren, wie die von Inspector Gadget. Die Wissenschaft benötigt meinen Körper, um am Ende gegen Corona Daten eruieren zu können. Ok! Krass! Mitten in dieser Scheisse hocken zu müssen, mich dem zu beugen, weil die Angstmacherei bei mir funktioniert hat – ich war verwirrt.


Ein Assistenzart informierte mich über das weitere Vorgehen. Blutabnahme, um nachzuschauen wie viele Antikörper in meinem Körper vorhanden sind, welche Corona eigenständig bekämpfen könnte! Nun mal ehrlich, macht das Sinn. Ich meine ich habe mich mit Corona infiziert, ich bin Hochrisikopatient, sitze nun in einem Untersuchungszimmer mit kreisenden Gedanken und werde vielleicht gleich sterben. Da schwafelt der was von Antikörpern welche Corona ausrotten könnten, welche Antikörper denn? Hätte ich diese, dann wäre ich doch gar nicht hier? Oder hätte man das nicht schon nach der 1ten Spritze anschauen sollen, um zu sehen was die Anti-Corona Spritze bewirkt? Nun gut, ich wartete auf das Ergebnis, fuhr weiterhin mit meinem Karussell um die Wette und fühlte mich nicht wirklich gut.


Nach einer gefühlten Ewigkeit kommt der Arzt mit dem Ergebnis: „sie haben keinerlei Antikörper gegen Corona in ihrem Körper!" WHAAAAT, also nach einer Gürtelrose, einer Nahtoderfahrung nun das?! Wollt ihr mich eigentlich alle verarschen? Und warum musste ich mich dem ganzen aussetzen? Geohrfeigt in diesem Stuhl zu sitzen, mit einem absurden Karussell im Kopf, die Worte vom Arzt welche mir um die Ohren fliegen und all die Medialen Berichte in meinem zermürbten Gehirn – ich war geschockt. Ich sah wie sich die Lippen des Arztes bewegten, ich verstand kein Wort, es hallte und hallte und hallte.


Hat man sie denn nie auf Antikörper getestet nach den Spritzen?

Bitte?! Also wie, stand das im Angebot oder war das so klein gedruckt, dass ich es selbst gar nicht finden konnte. Nein zum Teufel, niemand hat irgendwas getan, ausser mir stetig versichert das es so wie es ist am besten ist. Wie geht es denn nun weiter, was kommt denn nun? Ich wurde darüber informiert, dass meine Daten nun an ein Spezialisten Team weitergeleitet werden – ich in der Zwischenzeit nach Hause gehen kann – diese Spezialisten werden mich in den nächsten Stunden informieren, ob ich weiterbehandelt werden könne oder nicht! Ich meine kommt mal klar mit so einer Aussage. Ich habe also ein Ablaufdatum, neuerdings eines, welches mir hier in einem Untersuchungszimmer von einem Assistenzarzt mitgeteilt wird. TripTrapTripTrap…


Gefühlte 300'000 Karussellrunden später, klingelte mein Telefon. Mein Ablaufdatum kann noch etwas rausgezögert werden, da meine Corona Ansteckung noch in den Anfangsschuhen stecke und sie ein Medikament am Testen sind, welches mich vielleicht vor einem schlimmen Verlauf bewahren könnte. Sie müssten mir allerdings mitteilen, dass dieses Medikament noch nicht vom BAG abgesegnet sei und sie mir nichts versprechen könnten.


„Schlafen sie gut und bis morgen früh“

Nach einer unruhigen Nacht mit vielen zerrenden Händen und wirren Gesichtern bin ich in Trance ins Inselspital gefahren. Am Eingang hat man mich direkt von allen und allem Isoliert, alles abgeschirmt, ein Laborant hat den Raum betreten, mich ganz sachlich über mögliche Nebenwirkungen (Atemstillstand, schlimme Hautausschläge, Lungenentzündungen, Herzstillstand, um nur einige zu nennen) informiert, mir ein Formular zur Unterschrift in die Finger gedrückt und den Raum mit dem Worten „bitte entscheiden sie sich rasch, wir haben später noch andere Patienten“ wieder verlassen.


Wieder alleine mit meinen Gedanken – was soll ich bloss tun – mich auf mich und mein Bauchgefühl verlassen, das konnte ich noch nie! Wie ist ein Bauchgefühl denn, wenn es da ist? Wie sollte es denn sein, wenn es da ist? Wie merke ich denn, dass es da ist? Oder spricht das Gefühl mit mir? Wie oder wo höre ich es denn? Eine Achterbahnfahrt mit all den Geistern des Karussells, welche sich neben mich setzten. Ich mag Horrorfilme eigentlich sehr, ich schaue sie mir immer mal wieder an, um einschlafen zu können, aber das hier ist die Realität, in der ich gerade lebe. Eine ältere Dame hat mein Zimmer betreten, sie riss mich aus meinem Film. Sie sah mir meine Unsicherheit wohl an, hat mich nochmal darüber informiert, dass die Risiken bestünden, sie meinte aber auch:


„Wir können nicht verhindern was passiert, wenn wir uns entscheiden, aber sich nicht zu entscheiden kann auch niemals verhindern das es passiert!“

Der Satz vor und zurück gedacht, machte dann einen Sinn und ich unterschrieb das Formular. Ob das Ablaufdatum nun heute ist oder erst in ein paar Tagen, ich kann es nicht ändern! Die Infusion wird 2 Stunden in meinen Körper laufen, die ersten Reaktionen – falls welche kommen sollten - würden aber direkt nach der Abgabe erfolgen, das heisst ich war angespannt, schaute der Flüssigkeit in der Infusion zu die in meine Blutbahn floss und versuchte mich an die Dinge zu erinnern die mal da waren, bevor man uns ausrotten wollte. Keine Reaktion, immer noch nicht – ok – ich wurde ruhiger.


Die Infusion, also das Medikament (Sotrovimab) würde mich nicht vor einer Infektion bewahren, würde aber mein geschwächtes Immunsystem bei der Bekämpfung von Corona unterstützen. Ich habe das Labor verlassen, als weitere Versuchsratte, welche dazu beitragen konnte, meine Nachkommen zu unterstützen! So ein Schwachsinn!


Corona hat mich 2 Wochen lang zu Hause begleitet. Ich weiss nicht, ob das Medikament genutzt hat, ich weiss auch nicht, ob Corona wirklich das mit mir gemacht hätte, was ich jeden Tag lesen musste. Nach der ganzen Geschichte in den letzten 2 Jahren, bin ich heute unsicherer denn je. Ich war eine "gesunde" Person, habe jeden Tag Sport gemacht, habe mich gegen meine Chronische Erkrankung, welche ich seit fast 20 Jahren mit mir rumtrage, angefreundet. Ich habe viele Grippeerkrankungen überstanden, bin immer wieder mal hingefallen, habe meine Krone gerichtet und bin über mich hinausgewachsen. Dann kam Corona! Nein, es ist nicht Corona, welches mir Angst macht, es ist auch nicht die Erfahrung daran sterben zu können, nein, es ist immer noch ein und dasselbe Thema, welches mich davor schon krank machte – die Menschheit, das Umfeld, welches an etwas glaubt, was die Masse feiert!


Vor 2 Jahren wurden wir zu Hause eingesperrt, haben viele unserer lieben Menschen durch eine Glas- oder Plastikscheibe verabschiedet, weil wir ihnen nicht mal mehr auf dem letzten Weg beistehen durften, geschweige denn sie in den Arm zu nehmen. Die Gesellschaft hat sich weiter voneinander entfernt. Die Gründe weitere Kriege zu führen haben Munition bekommen, wir haben diese erschaffen. Wie könnt ihr noch ruhig schlafen.


Heute spricht man von „Freiheit“ von „Feiern“ alles wird wieder wie früher, wir haben das Virus überstanden, alles auf Anfang! Einige von uns sind gestorben, sie hatten keine Chance, aber mal ganz ehrlich, wer hat uns am Ende umgebracht? Das Virus wird immer unter uns sein, ob es nun für die einen Corona heisst, Omikron oder Grippe – die eigentlichen Monster werden sich heute Nacht in ihr frisch gemachtes Bett legen und am Ende des Monates die Provision einstecken.


Die Spuren, die wir hinterlassen haben, das Unheil, die falschen Prognosen, die Zahlen – all das wird nicht einfach so an uns vorbeigehen. Ich für meinen Teil kann mein Medikament, welches ich dringend benötige, leider noch immer nicht beziehen, zu hoch die Gefahr doch noch daran sterben zu können, lässt meine Abhängigkeit vom System immer mehr sichtbar machen. Frei sein, das habe ich mir definitiv anders vorgestellt.


So will ich versuchen dieses Thema in meinem Kopf zu einem Ende zu bringen. Ich möchte mich wieder in Sphären begeben, welche mich ruhig und glücklich machen, ich möchte mich wieder in meine Welten zurückziehen, so, dass ich am Ende das Ablaufdatum als Chance und nicht als Gefahr sehe. Wir werden niemals einer Meinung sein, aber Gesetze haben uns noch nie die Freiheit gegeben, welche uns allen zusteht.


Und da ist sie wieder, die kleine nervige Bettwanze, die mich nachts nicht schlafen lässt – ich nenne sie Sarkasmus, beschrieben als Spott und Hohn. Ich sehe es aber anders, Sarkasmus wurde erschaffen, um die Wahrheit umschiffen zu können. Im Kleide eines Engels werde ich mir selbst erscheinen, denn es ist mein Leben, mein Hype, meine Melodie, meine Worte, meine Wahrheit. Meine Reise wird weitergehen, wohin, wie weit, wie hoch, das spielt am Ende keine Rolle, solange es meine eigene Reise bleibt.


You would fall – and turn the white snow red as strawberries in the summertime!

The Brain

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