• Prisca Santschi

Am Ende ist es nicht das Ende!

Eigentlich wollte ich nicht auf die Medien eingehen. Ich wollte weder Corona so viel Bedeutung schenken und den Pocken, welche gerade irgendwo mutieren schon gar nicht. Corona musste ich in Worte verfassen, weil es mir beim Verarbeiten meiner eigenen hässlichen Gedanken geholfen hat. Denn Schreiben kann Medizin sein und Medizin braucht der Mensch, um sich über Wasser halten zu können…

Ein Tropfen hiervon, ein Tropfen davon, "ringelreih, ringeldreh, schon sind wir wieder hier!

…Gedankensprünge, aber mal ehrlich! Wo lebt ihr denn? Dachten wir wirklich, dass wenn wir als Gäste auf diesen wundervollen Planeten kommen, wir damit machen können was wir wollen, ohne Rücksicht auf Verluste? Mir ist es schon immer klar gewesen, wenn ich zerstöre was mir nicht gehört, dann wird es irgendwann mit dem doppelten Karma zurückkehren und mich wegradieren – denn so geht man nicht mit geliehenen Dingen um. Oder hinterlasst ihr auch solch eine Unordnung wenn ihr bei Freunden eingeladen seid?


Fallt ihr auch mit der Tür ins Haus und breitet euch aus - null Rücksicht auf Verluste – und am Ende beklagt ihr euch dann auch noch, wenn der Gastgeber euch rauswerfen will. Zeichen hat uns die Erde immer und immer wieder geschickt, wir haben sie ignoriert, wir wollten nicht hören und da stehen wir nun – am Abgrund – und ihr denkt noch immer ihr könnt die Monsterwelle, die da gerade auf uns zurollt, noch steuern. Es reicht heute nicht mehr überdimensional grosse Pflaster zu bauen, es ist zu spät.

Grippen, Seuchen, Corona, Pocken – was auch immer noch kommen wird, wir haben es vermasselt!

Aber nun zurück zu meinem eigentlichen Anfang dieser Zeilen, zurück zu dem was meine Gedanken gerade ausspucken (um nicht Kotzen sagen zu müssen), damit wieder Platz für neues geschaffen werden kann.


Wir haben aus einer Naturorientierten Welt eine Medienorientierte Schlammschlacht gezüchtet, ja wir, wir ganz allein. Wir schreiben Artikel, produzieren Filme und stehen als Reporter vor die Kamera um der Menschheit mitteilen zu können was wir ändern sollten. Zurück zum Anfang, weil das Ende naht, oder zurück zu sicheren Quellen, weil wir nicht wissen welche Wellen noch auf uns zurollen? Hauptsache keine Verantwortung übernehmen, nichts ändern oder eingestehen was uns dabei helfen könnte besser zu werden, zu wachsen, zu lernen – aus Fehlern zu lernen, sich daran zu orientieren was wir nicht mehr dürfen.


Nein, viel lieber programmieren wir Filter, welche verdecken was wir nicht sehen wollen. Viel lieber schauen wir schreckliche Filme, welche ja nur Filme sind, weil wir nicht ertragen, was da draussen wirklich passiert.


Wir lernen unseren Kindern, dass sie sich mit den Sozialien Medien auseinandersetzen sollen, setzen ihnen Zeit-Limiten und wenn sie nicht parieren, dann stopfen wir sie voll mit Medikamenten oder setzen sie vor den TV damit sie ruhig sind und uns in Ruhe lassen, nur einen kurzen Augenblick, weil wir selbst Ruhe einfordern müssen, weil wir nicht den ganzen Tag Medikamente schlucken können, die unsere Sinne vernebeln oder uns dabei helfen abzuschalten.

Ist es nicht krank? Sind wir nicht alle krank im Kopf?

Um sich aus der Verantwortung zu ziehen buchen wir lieber irgendwelche «zu sich findenden Seminare» welche weit weg von der Zivilisation sind um Abstand zu bekommen zu allem und jedem, das Handy mal ausschalten, nicht informiert sein zu müssen was da draussen gerade passiert. Hauptsache nicht geradestehen für das was wir jeden Tag verbocken! Neulich habe ich einen Artikel gelesen, dass es so viele Menschen gibt, welche sich über alles beschweren, Rasenmäher, spielende Kinder, bellende Hunde, laute Musik, Partys, uvm. aber sich niemals nie beschweren würden, wenn die Medien Lügen verbreiten, wenn die Diktatoren der Welt weiteres Unheil anstiften, nein, dann verstummen sie oder werden zu Lemmingen, welche mit-springen, mit-tanzen und mit-zerstören.


Wie sind wir zu so einem Volk geworden? Wir beklagen uns, weil Flüchtlinge in unsere kleine Schweiz kommen, denn sie könnten Vorteile erhalten, welche wir nicht haben, sie schnappen sich unsere Jobs weg, sie kriegen Sonderrechte, weil… - ich könnte nur noch laut schreien – beim Schreiben dieser Zeilen wird mir schlecht, in so einer Welt will ich nicht leben, so habe ich es mir beim besten Willen nicht vorgestellt. Was für eine Spezies sind wir eigentlich? Mensch?


Wikipedia erklärt mir das so: Der Mensch (Homo sapiens – verstehender, verständiger oder weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch) ist nach der biologischen Systematik eine Art der Gattung Homo aus der Familie der Menschenaffen, die zur Ordnung der Primaten und damit zu den höheren Säugetieren gehört.


Verstehender, Verständiger, Weiser, Kluger und gar vernünftiger Mensch. Ich bin geschockt – vielleicht war das vor mehr als tausenden von Jahren mal angedacht, dass der Homo sapiens so werden würde, oder wir hatten grosses mit der Gestalt auf zwei Beinen vor, aber ich verstehe es nicht. Wenn ich darüber nachdenke, darüber schreibe, eigentlich bin ich verwirrter denn je! Oh je!


Sollte man nun den Wikipedia Artikel überarbeiten und der Gestalt der Primaten mehr Wissen und Klugheit zuordnen, wie andersrum? Denn ich sehe nicht, dass wir der Affengestalt voraus sind – im Gegenteil! Wir könnten vielleicht lernen wie man mit dem was man als Geschenk erhalten hat umzugehen hat. Das man sich nicht einfach alles nimmt und damit macht was man will, nur weil wir denken der Affengestalt voraus zu sein. Ist es nicht eher so, dass wir von den Tieren lernen sollten – denn zu Beginn der Erdentstehung war der Mensch noch gar nicht, also sind wir zurückgebliebener und unwissender als die restlichen Lebewesen?

Wir überleben nicht, wir zerstören!

Wir nehmen uns das Recht hinaus uns als «Allwissend» zu bezeichnen und wenn wir merken (sofern wir es denn merken), dass wir etwas falsch gemacht haben, dann ist es nicht so, dass wir es zugeben und daraus lernen, nein, im Gegenteil, wir machen einfach die Menschen mundtot welche gemerkt haben, dass es falsch ist, falsch war und nun nicht richtiger werden kann! So entstehen Diagnosen, denn Diagnosen zeigen der Mehrheit auf, dass die Minderheit krank ist – nicht andersrum!

Am Ende ist es dann eben doch das Ende! Ich hoffe und wünsche mir, für all diejenigen die nicht können, sondern müssen, dass sie eines Tages belohnt werden, indem sie sich selbst am nächsten stehen, sich liebhaben, weil sie eben anders sind und nicht anders sein möchten!


Ich freue mich auf die Zeit, in der nicht die Medikamente meine Gedanken auslöschen, sondern die Gedanken die Gesellschaft umpolt, dass wir zurückkehren in die Zeit, in der die Erde mit dem Urknall oder durch Gottes Hand erschaffen wird.


So, dass nicht der Versuch einer zweiten Generation von Menschheit das Grundrecht erhält, sondern die Lebewesen überhand nehmen, die diese Gastfreundschaft schätzen und lieben, ich bin mir sicher, dass werden keine Homo sapiens mehr sein.


Ja, es mag sein, dass diese Zeilen Provokant, nicht zielführend oder gar unanständig klingen – es mag auch sein, dass sich die Affenpocken zur Verfügung stellen, wieder Salz in die Suppe zu streuen, um Ungerechtigkeiten und Scheinheiligkeiten zu überdecken!

Am Ende ist es immer das Ende vom Anfang und nicht der Anfang vom Ende.

Tanzend und singend werde ich mich wieder der Natur widmen, mir einen selbstgedrehten Joint ins Gehirn blasen und mich daran erfreuen, dass die Natur am Ende das Ende bestimmt, nicht wir.


Homo sapiens – Verschwindibus! The End

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