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  • AutorenbildPrisca Santschi

The Game Changer

Immer wieder überlege ich hin und her, soll ich diesen Blog so weiterführen wie er da steht oder soll ich mich nochmal neu erfinden. Wäre es denn nicht auch einfach ausreichend eine weitere Registerkarte zu hinterlegen, ihr den Namen «NEU» zu geben, um zu schauen ob sich überhaupt was tut in meinen Hirnwindungen, wenn das dann so dasteht…


Das war ein eher kläglicher Versuch mich dem Neuen in meinem Leben in Wort und Schrift hinzugeben. Aber ein Versuch ist auch immer ein erster Schritt und genau dieser musste ich damals, als mich der Himmel wieder ausgespuckt hat tun – den einen Schritt, den ersten Schritt – in etwas neues, etwas mir Unbekanntes, heute ist es nicht mehr ganz so neu, aber immer noch eine tägliche Herausforderung. So habe ich doch erst kürzlich gelesen, dass man als Influencer keine Millionengeschäfte mehr machen kann, weil ausgelatscht, weil nicht mehr interessant, oder aber die Firmen wollen sich eben auch neu erfinden – aber was ist denn noch Neu, am Ende wiederholen wir es immer wieder, einfach anders, aber Neu, nein das ist es doch nicht mehr. Oder kann ein Schritt zweimal gegangen worden sein und doch als Neu deklariert werden? Influencer, Leistung, Erfindung, Mehrwert, Social-Media, Medien, Welt, Naben der Welt... alles nicht zu Ende gedachte Gedanken...


Ich Schreibe diesen Blog, diese Artikel, diese aneinanderreihenden Worte ja eigentlich nur für mich selbst, der Algorithmus ist mir dabei egal und ob die Meinung der anderen eine andere ist, ist mir auch Schnuppe, denn ich bin mein eigener Stil, mein eigener Wettbewerb und am Ende mein eigener Sprint. Aber, und das bin eben auch ich, ich brauche Druck, damit ich arbeiten und funktionieren kann, ich brauche Ziele, an denen ich mich orientieren kann. Früher, als ich noch jung und frisch gewesen bin, als ich noch Leistungssport betreiben konnte, da haben mich die Ziele meiner Trainer definiert und ich habe darauf hingearbeitet, mich stetig verbessert um die Leistung hoch oder zumindest höher als die anderen halten zu können.

Heute, einige Jahre später, wo mich keine Trainer mehr mit Zielen bestücken, ich mich um das Management, den Trainingsplan, die Ernährung, die Sponsoren 😉, die Motivation und die Umsetzung selbst kümmern muss, brauche ich eben eine Art Motivator.


Diesen habe ich in diesem Blog gefunden, denn er dient mir und meiner Art mich auszudrücken und weil es raus geht ins World-Wide-Web ist es dann eben auch wie ein gestecktes, schwer zurückzunehmendes Ziel, was andere mitverfolgen können. Dies der Gedanke hinter dem einen Plan. Deshalb der Gedanke – soll ich mich und die ganze Sache hier neu erfinden oder reicht diese eine Neue Registerkarte. Ich habe mich nun beim Schreiben dieser Worte für die Registerkarte entschieden. Also haben die Worte mich schon an eines der gesteckten Ziele gebracht, nun fehlt noch der passende Name der Registerkarte und ich kann dem ersten Artikel bereits einen Inhalt «lismen».


The device that generates the electrical impulses…

Die Herausforderung, mein Ziel, eine Art Reise zu einer neuen (ha, da ist es wieder, dass sich neu erfinden wollen) Möglichkeit, ein Anlauf, ein Reiz, ein Traum oder einfach nur eine Spinnerei. Ich habe mir vorgenommen in meinem Leben nicht still zu stehen. Mich jeglichen Ängsten und Herausforderungen zu stellen, um daran zu wachsen. Nicht immer waren die Entscheidungen, welche ich treffen musste, freiwilliger Natur, aber ich habe mich den meisten unfreiwilligen gestellt, irgendwann haben sich diese dann zu freiwilligen Herausforderungen herausgestellt.


Das heisst also, ich bin in der Lage meinen Kopf zu überlisten, ihn so lange mit Nahrung zu füttern, dass er am Ende glaubt ich wollte es immer so. So beginnt also jeder Weg mit dem einen Schritt. Viel später erst wird uns bewusst, dass der Fuss, welchen wir auf den Weg gesetzt haben, die Form für den darauffolgenden Schritt vorgibt. Wir können also beim «Besteigen» eines Berges mehrere Wege wählen, aber sind wir erst mal losgelaufen, so müssen wir uns dem Weg stellen, entweder weiter voranschreiten oder aber wieder zurück, aber die Entscheidung liegt bereits in der Vergangenheit, denn diese ist mit dem «Tun» besiegelt.


So will es mein Leben, so will es mein Gesetz, so will ich an mir und den mir gestellten Aufgaben wachsen und weiterkommen.


Dass ich ein getriebenes Kind bin, das wurde mir früh schon bewusst. So habe ich immer weitergedacht als die meisten meiner Kollegen oder bin beim Sport (und genau darum geht es in dieser neuen Registerkarte) länger geblieben als die anderen um noch besser oder eben besser zu werden. Als ich damals vom Himmel wieder ausgespuckt wurde wusste ich noch nicht welcher Weg auf mich zukommen wird. Bis heute hat mein Weg mir gezeigt, dass es möglich ist mit Schmerzen zurecht zu kommen, in den «beschränkten» Möglichkeiten dennoch Lücken finden zu können die Schmerzen aus haltbar machen, um eben dann doch wieder ein klein wenig näher an das gewünschte Ziel zu gelangen.


Seit ich den Neurotransmitter in mir trage, mir die Elektroden helfen den Schmerz auf ein Minimum zu beschränken kann ich wieder mehr und ausdauernder trainieren. Ich kann mir Ziele setzen, kurz-/ und langfristige Ziele. Ich kann darauf hinarbeiten und mich an den Tagen erfreuen, an denen ich sehe, dass sich «durchalten» lohnt.


So habe ich mir zum Ziel gesetzt, dass ich innert einem Jahr beim Swiss Cycling Alpenbrevet teilnehmen werde, um die Bronze Tour zu absolvieren. Die Anmeldung ist abgesetzt und ich trainieren intensiv und mit viel Herzblut daraufhin. Mich mit der Bronze Tour zufrieden zu geben war ein innerer, persönlicher Kampf, so war mir doch Gold immer viel wichtiger – der kleine Teufel auf meiner Schulter lächelt mich noch heute jeden Tag im Spiegel an und macht mich in Gedanken fertig «wer will schon Bronze haben, wenn man Gold haben könnte…» dennoch, ich bleibe beim Weg, welcher mein Ziel ist – ich suche die Herausforderung in dem ich meine Möglichkeiten abstecke. Ich suche mein Ziel, meine persönliche Bestmarke, dass ich mir selbst beweisen kann, dass auch mit weniger Lungenvolumen, mit einem Morbus Bechterew und mit einem Asperger im Gepäck (haha, ich weiss weiss, dieser tut wenig zur Sache hier) alles möglich ist, wenn ich es will und mich nicht entmutigen lasse.


So habe ich mich entschieden, diesen Blog um diese eine Registerkarte zu erweitern [The Game Changer], mir einen neuen Kanal auf TikTok zu eröffnen @ps_the_game_changer und meine Trainingseinheiten festzuhalten.


Vielleicht wird der Kanal nicht regelmässig bespielt oder ich finde mich selbst zu «lachhaft» und kümmere mich lieber um den Rest, welchen ich machen muss, um am Ende auf dem Weg zum Gotthard nicht auf der Strecke zu bleiben, aber ich bin meine eigene Herausforderung im Leben und werde mich den gestellten Aufgaben so lange stellen, wie mich die Lunge machen lässt.


Ich bin dankbar für den Weg, meinen Weg und die Möglichkeiten, welche sich mir jeden Tag aufs Neue stellen, dass ich gelernt habe mit Niederlagen umzugehen, aufstehen, Krone richten und mein Game zu spielen, denn nur so werde ich meinem Leben dieser Change sein können, welchen ich dazu brauche, mein Leben lebenswert zu machen.


The Game Changer on His Own Planet 😉

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